
Wenn unterhalb von Geitelde die Sonne nicht mehr zu sehen und es im Stadtgebiet sogar schon recht schummerig ist, leuchtet hier oben, auf dem Steinberg (und auch an exponierten Stellen in Geitelde oder Broitzem) an dafür günstigen Tagen das Licht der Sonne noch hell bis weit in den Westen.
Heute ging die Sonne besonders schön unter – fast so ereignisreich wie an jenem Tag, als der Himmel sich verfinsterte und die dunklen Wolken feuerrot über den Geitelder Berg fuhren, geradezu wie einem Vulkanausbruch entsprungen.

Leider kam ich ein wenig spät, und so konnte ich nur noch die Reste der rotgefärbten Wolken auf die digitale Speicherkarte bannen, denn fast schon untergegangen war die Sonne inzwischen.



Am Rande der neuen Siedlung am Steinberg . . .



während das Fernbild von Geitelde von dieser Position aus mit seinem Blau-Grau schon langsam die Nacht ankündigt.

Der Blick zurück in Richtung Rüningen/Asse zeigt ebenfalls nur noch die zunehmende Dunkelheit.

Einzig im Westen zeigt sich noch ein heller Streif am Horizont – und je näher man ihm kommt, erahnt man dahinter die unendliche Weite, bis zu der diese Helligkeit noch reicht. Womit wir wieder am Anfang dieses Spektakels angekommen sind … sehr lange hat es dann nicht mehr gedauert, denn um 20.40 Uhr geht die Sonne derzeit unter, und von da bis zur völligen Finsternis ist es nicht weit.
Wer Glück hat, beobachtet in dieser Nacht die zahlreichen Sternschnuppen der Lyriden.
