Vogelsterben und Lerchenfenster

Mir ist aufgefallen, daß es seit Jahren die possierliche kleine Haubenlerche nicht mehr gibt. Vor Jahren traf man sie nahezu an jeder Verkehrsinsel und auf bald jeder Wiese an. Das ist nun leider schon lange Vergangenheit.

Die Haubenlerche zählt in Deutschland nach der Bundesartenschutzverordnung zu den streng geschützten Arten!

Verordnung zum Schutz wildlebender Tier- und Pflanzenarten
(Bundesartenschutzverordnung – BArtSchV)
=>

Ähnlich verhält es sich mit der Feldlerche (Alauda arvensis). Auch ihre Bestände gehen deutlich zurück. Zu ihrem Schutz wird nun aufgerufen, Feldlerchenfenster anzulegen.

Deutscher Bauernverband =>
mit Download einer Feldlerchenfenster-Anleitung

NABU ruft zur Anlage von „Lerchenfenstern“ auf
und das ist nicht nur in Giessen Thema!

1000 Äcker für die Feldlerche
NABU und Bauernverband schaffen Raum für Vögel der Kulturlandschaft
=>

NABU gibt Tipps zum Schutz von Feldvögeln
Tschimpke: Landwirte können „Ostervögeln“ wie Feldlerche und Kiebitz helfen
=>

Der Begriff „Fenster“ läßt mich nun noch darauf hinweisen, daß jeder Hausbesitzer darauf achten sollte, daß Vögel durch Glasflächen (Fenster) an seinem Haus nicht zu Schaden kommen. Sehr leicht kollidieren Vögel durch die Spiegelung der Natur im Glas mit den Scheiben. Der Tod ist meist die unausweichliche Folge. Vögel nehmen das Glas nicht wahr und wissen auch nichts davon. Sie nehmen Kurs auf den blauen Himmel und die vermeintlichen Bäume dahinter.

Vogeltod an Glasflächen =>

Bitte kleben Sie deshalb Greifvogel-Silhouetten an Ihre Fenster! Noch vorteilhafter sollen vertikale Streifen sein. Wie auch immer, tun sie etwas zum Schutze der Vögel und damit der Natur!

Vogelsilhouetten zum Ausdrucken =>

Silhouette

Finden Sie es nicht auch sehr schade, daß der hübsche trillernde Gesang der niedlichen Lerchen kaum noch – auch hier im Dorf – nicht mehr zu hören ist? Haubenlerchen sind Bodenbrüter. Es gilt daher, wieder Biotope zu schaffen, wo diese Vögel ungestört brüten und agieren können. Hier sind besonders auch die Landwirte gefordert, denn durch die intensivierung der Landwirtschaft und Versiegelung großer Ruderal- und Ödlandflächen wurden die Lerchenbestände sehr stark beeinträchtigt.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Flora & Fauna abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s