Stiddien

Auch an unser kleines Nachbardorf (dem kleinsten Dorf Braunschweigs übrigens) soll hier ab und zu gedacht werden.
Stiddien erhielt neue Ortstafeln oder -schilder (oder gibt es noch einen anderen Ausdruck dafür?) mit integriertem Blumenkasten. So werden die Besucher und Durchfahrer aufs Netteste begrüßt. Die Aufnahme entstand im vergangenen Dezember aus dem Auto heraus.

Schöne Fachwerkhäuser zieren diesen kleinen Ort, wie hier an der Ortsdurchfahrt.

oder malerische Bauernhöfe wie dieser im Ortskern

Pferdehaltung ist hier obligatorisch, was sich auch im Wappen ausdrückt. Es existiert auch ein Reitclub mit Reitplatz.

Das Dorf ist sehr vereinsaktiv.

Und auch über Stiddien existiert eine private Homepage.

Ein Kinderspielplatz darf auch im kleinsten Dorf nicht fehlen! Schön, daß es hier noch Nachwuchs gibt!

Stiddien ist übrigens sogar in Facebook präsent. Aber auch Geitelde, wie ich gerade entdeckt habe. Auf dieser Seite finden sich auch noch Informationen und Bilder zu Stiddien.

Freiwillige Feuerwehr Stiddien

Hof Morgentau

Ein Ortsplan Stiddiens findet sich neben weiteren Beschreibungen auch hier!

In vielen Dörfern, wie auch in Stiddien und auch in Geitelde, entdeckt man noch diese alten, manchmal reich verzierten Zaun- oder Torpfosten.

Ein schmucker Pfostenkopf … Wie alt diese steinerne Säule wohl sein mag? – Interessant in diesem  Zusammenhang mag folgende  Arbeit sein (Zitat von vorstehend verlinkter Seite!)

Über die den Zaun zusammenhaltenden Pfeiler, die sogenannten „Pfostenköpfe“, erschien eine mit reichem Bildmaterial versehene typologische Arbeit. Sie systematisiert die in der Donau-Theiß-Ebene vorhandenen Pfeiler nach Stil, Form und Verzierungsart

(aus BEITRÄGE ZUR VOLKSKUNDE DER UNGARNDEUTSCHEN A MAGYARORSZÁGI NÉMETEK NÉPRAJZA 1999, VOLKSKUNDE DER UNGARLANDISCHEN NATIONALITATEN A MAGYARORSZÁGI NEMZETISÉGEK NÉPRAJZA Verantwortlich für die Reihe: Erno Eperjessy 
Sorozatszerkeszto: Eperjessy Erno, Herausgegeben von Karl Manherz, Szerkeszto: Manherz Károly, ISSN 0324-3001,
ISSN 0230-2225)

Interessant wäre auch zu erfahren, was die unterschiedlichen Zaunpfosten und ihre Köpfe darstellen. Beispielsweise wie auf dem Dokumentenserver der Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern 4) Ansiedelung und Burgwall von Behren=Lübchin.
(Katalog=Nummer E 633 – 635.) auf Seite 207 zu lesen:

Figurale Verzierung der Thürpfosten, speziell durch Götterbilder, ist ja eine weitverbreitete und besonders im germanischen Norden allbekannte Sitte. 

 

Die kleine Dorfkirche (romanische Wehrkirche) erforderte noch einmal einen Beitrag für sich. – Hier soll sie heute lediglich einmal abgebildet werden . . .

Ein Denkmal für die Gefallenen der Weltkriege – wie in jedem Dorf üblich . . .

Ein kleiner Friedhof grenzt unmittelbar an die Kirche.

Auch in diesem kleinen Dorf der Kontrast zwischen Alt und Moderne – in diesem Falle die häßlichen Solar-Elemente auf dem Dach eines Bauernhauses. Ob da denn im Endeffekt tatsächlich etwas gespart wird, bleibt offen …  doch solange das alles subventioniert wird und wir immer fleissig weiter und immer noch mehr verbrauchen (um es bald schon wieder wegzuwerfen!) . . .

Und da wir uns kürzlich über unser nun schneller gewordenes Internet so intensiv ausgetauscht haben … merkwürdig, wo hier diese Multifunktionsgehäuse stehen …

Wohl jeder Geitelder wird diese Stelle kennen … und damit sind wir dann am Ende unseres heutigen Spazierganges angelangt.

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