Weiss wie Schnee . . .

Weiß wie Schnee wirkt dieses Feld von weitem. Doch ein süßer Duft, der da so spät im  Jahr noch über das Feld weht, läßt anderes erahnen … Kommt man schließlich näher, lassen sich weißblühende Pflanzen erkennen. Zunächst dachte ich an Buchweizen, jedoch sehen die Blätter denen des Senfs ähnlich. Leider kann man das Feld nicht betreten, ein schmaler Ackerstreifen  liegt noch davor, der ordentlich gepflügt ausschaut. So bleibt es bei Vermutungen, um welche Pflanze es sich da handeln könnte.

Ich tippe mal auf Ölrettich, zumal auch zartrosa blühende Pflanzen dabei waren.

Was der Ölrettich in der Landwirtschaft vermag . . . 

Und hier hat sich der Senf durchgesetzt …

Der Ölrettich ist eine Gründüngerpflanze. Er unterdrückt gut das vom Landwirt so genannte Unkraut, (welches wir Wildpflanzen nennen) und seine langen Pfahlwurzeln reichen sehr tief.

Bei dieser Art von Gründüngung handelt es sich um sog. Zwischenfrüchte, zu denen auch diese Pflanzen zählen. Sehr erfreulich, daß Gründüngepflanzen hier nun auch angebaut werden! Vorher habe ich sie in unserer Gegend in diesem Ausmaß noch nicht gesehen. Ein guter Schritt in die richtige Richtung!

Im Feld daneben scheint Winter-Weizen zu wachsen.

Und auf der anderen Seite des weißen Feldes leuchtet gelb der Senf .  . .
Aus der Ferne wirken diese Felder derzeit wie ein hübsches Flickentuch . . .

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3 Antworten zu Weiss wie Schnee . . .

  1. Wortman schreibt:

    Das ist ja wunderschön 🙂

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