Über Hunde und unerzogene Herrchen . . .

 

Obiges Bild stammt vom 19.05.2011 – da  hatte ein unerzogenes Herrchen wieder seinen armen unschuldigen Vierbeiner vor die Grundstücke Geitelder Häuser sch…. lassen! Und offensichtlich seine Schaufel samt Beutel vergessen! Oder sollte es sich noch nicht bis in die untersten Bevölkerungskreise herumgesprochen haben, daß man seinen Kot, egal ob von Mensch oder Tier, hygienischerweise nicht einfach auf den Gehwegen herumliegen läßt?

Dieses Verhalten, das immer einmal wieder zu beobachten ist, verwundert insofern, als daß diese Leute scheinbar noch nicht von DNA-Analysen des Hundekots gehört haben, die nicht nur in Belgien im Kommen sind, und den empfindlichen Strafen, die daraufhin folgen können! Nach dem Mikrochip-Transponder nur eine logische Folge. Zuzuschreiben haben sich die DNA-Analyse die uneinsichtigen Hundehalter selbst!

Die belgische Stadt Knokke muß inzwischen jährlich 150 000 bis 200 000 Euro berappen, um die ekeligen Hinterlassenschaften der Vierbeiner zu entsorgen! Das dürfte in Braunschweig nicht viel anders aussehen. Und das ist auf Dauer nicht hinnehmbar!

Per DNA-Analyse gegen Hundekot auf der Straße

DNA-Datenbank gegen Stadtverschmutzung ->

Hundekot: DNA Ausweis für alle Hunde

DNA-Analyse soll das Riesaer Hundekot-Problem lösen

Scheißnachweis: Wenn Hundekot zur DNA-Analyse muss         
Im Ortsbeirat der Dresdener Altstadt sorgte der Vorschlag für große Begeisterung und wurde mit großer Mehrheit beschlossen.

DNA-Test am Gehsteig in Dresden

Außerdem gehört unseres Erachtens Hundekot auch nicht auf die beliebten Waldwege oder den Weg zum Windrad am Sender! Zumindest kann man seinen Hund anleiten, sehr eng am Feldrand sein Geschäft zu erledigen und nicht auf dem angrenzenden Grünstreifen, schon gar nicht auf der Mitte des Weges, wo auch andere Leute spazierengehen! Wenn es schon dem unerzogenen Herrchen gleichgültig ist, selbst in den hausgemachten Mist zu treten! 😉

Aber auch auf die Felder, die zur Nahrungsmittelproduktion dienen, gehört kein Hundekot!!!

Hierzu möchte ich nachträglich noch einwerfen, daß Hundekot ein Erregerträger ist. Purer Kot (und das gilt für Gülle ganz genauso!) sollte niemals unkompostiert auf Felder aufgebracht werden! Die Infektionsgefahr ist einfach zu hoch!

Eine Schaufel und ein mitzuführender Behälter für Hundekot sollten heute eine Selbstverständlichkeit sein! Mancherorts sind auch spezielle Behälter, wie in Dresden die sog. HaiDogs aufgestellt.

Obiges Schild wurde von mir im Februar d.J. in Sonnenberg entdeckt.

Schon seltsam, daß keiner dieser Kot-Sünder Angst  hat, heimlich getaggt und danach angezeigt zu werden!

Denn eine Ordnungswidrigkeit stellt selbst das Liegenlassen des Kots auf Baumscheiben und Grünstreifen dar!

Mehr als 7.000 Hunde sind in Braunschweig gemeldet. Dazu kommen die nicht gemeldeten Tiere. Vorsichtig geschätzt bedeutet das pro Tag eine Menge von 1 bis 2 Tonnen Hundekot. Ordnungswidrig ist dabei das Liegenlassen, das gilt auch für die Baumscheiben oder Grünstreifen, die nicht als Hundeklo gedacht sind.
(Quelle braunschweig.de)

Übersicht der Hundestationen in  Braunschweig

Unter uns gesagt – WIR Menschen setzen unsere Hinterlassenschaften doch auch nicht in der Stadt, auf anderen Grundstücken oder an Baumscheiben   und auf Gehwegen oder Grünsteifen ab, oder?! Das war vielleicht einmal im finsteren und unhygienischsten  Mittelalter so . . .  und die Seuchen sprechen davon noch heute Bände . . .

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13 Antworten zu Über Hunde und unerzogene Herrchen . . .

  1. H.Koerth schreibt:

    Dieser Beitrag spricht mir aus der Seele!!!
    Wir sind seit ca. 4 Wochen Hundehalter. Ich war vorher sehr selten zu Fuß in Geitelde unterwegs, doch was mir in den letzten 4 Wochen untergekommen ist…
    Wenn andere Hundehalter auf die Kotbeutel angesprochen werden kommt höchstens ein „die anderen lassen es doch auch liegen“. Auch wurde ich schon massiv beleidigt.
    Ein Großteil der Hundehalter in Geitelde ist sich der Verpflichtung des Kotentfernes nicht im klaren. Wie denn auch…
    Steht ja nur im Antwortschreiben bei Zusendung der Steuermarke für den Hund.
    Ups, hatte ich noch nicht erwähnt, dass viele Hunde hier keine Steuermarke tragen? 😉
    Dann können es die Hundehalter ja auch gar nicht wissen…

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  2. daniel r. schreibt:

    Nun ja, zu den Steuermarken. Wr haben eine, aber nicht immer trägt unser Hund diese Marke, mich würde so ein Ding an der Kapuze recht dolle stören;-/

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  3. geitelde schreibt:

    Ich denke auch, daß ein Hund die Steuermarke nicht immer mit sich führen muß oder steht das irgendwo im Gesetz?
    Besonders schlimm finde ich aber, wenn Hundehalter bedenkenlos ihre Tiere vor Haustüren und in Einfahrten ihre Tretminen absetzen lassen.

    In der heutigen Zeit ist auch sicher keiner mehr so unbedarft und komplett unbelesen (zumal es auch noch andere Medien wie TV oder Radio gibt – sollte es sich um Analphabeten handeln), daß er nicht weiß, wie man sich in Sachen Hundekot zu verhalten hat. Das sind meines Erachtens alles faule Ausreden!

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  4. stiddien46 schreibt:

    Hallo Geitelde, wir besitzen auch seit längeren einen Hund und sind in vielen Fällen der gleichen Meinung wie die Vorredner! Was überhaupt nicht geht sind Kothaufen auf Spielplätzen, Straßen und Gehwegen (auch Feldwegen und Wanderwege) auf öffentlichen Plätzen sowie in den Vorgärten und Einfahrten des Nachbaren. Sicherlich gibt es hier Menschen, die dieses immer noch nicht kapiert haben, was ich selber schon erleben durfte (Antwort des Beteiligten: lieber im Vorgarten meines Nachbarn als bei mir). Ich habe immer ein paar Beutel in der Tasche falls was passieren sollte, um diese Haufen dann mitzunehmen.

    Wo ich nicht Ihrer Meinung bin, sind die Hundehaufen in der freien Natur. Wobei hier nicht nur von Hundhaufen, sondern auch Hinterlassenschaften von allen Tieren die hier leben zu sehen sind. Abseits von Wegen auf dem Feld oder im Wald sehe ich die Haufen als unproblematisch, die zersetzen sich, von denen sich dann wieder andere Tiere ernähren, auch wenn dieses nicht geglaubt wird ist dieses so. .

    Sichlich wäre es schön, wenn wir Hundehalter auch hier die Hinterlassenschaften unserer Lieblinge entsorgen. Doch dann sollte uns auch die Möglichkeit gegeben werden uns die Kotbeutel unterwegs zu entledigen. Wir zahlen hier in Braunschweig die zweithöchste Hundesteuer hinter Hannover in Niedersachsen. Jedoch sehe ich hier in der Gegend keine Möglichkeit die Kotbeutel unterwegs zu entsorgen oder sollen wir die Beutel in die Bäume hängen sowie ja auch gbrauchte Kondome ab und zu im Wald hängen. Von der Hundsteuer sollte nicht der öffentliche Haushalt saniert werden und müssten auch nicht für Reinigungsarbeiten verbraucht werden, wenn endlich mal Entsorgungsstationen errichtet werden. Dieses wäre eine einmalige Aufwendung und auch das Abfahren der Inhalte dieser Stationen kann für alle Beteiligten technisch auf eine vertretbare weise bewältigt werden.

    Wenn ich mit meinem Hund 2-3 Stunden unterwegs bin, möchte ich nicht nach 30 Minuten Weg
    die restliche Zeit bei 25°C mit einer oder zwei Tütchen durch die Gegend laufen. Oder soll ich diese in meinen Rucksack stecken in dem ich auch mein Trinken oder auch mal Äpfel für unterwegs transportiere?

    Und was ist mit den Hinterlassenschaften der Pferde in dieser Gegend? Warum werden Pferdebesitzer anders behandelt als Hundebesitzer? Sogar eine Pferdesteuer gibt es meines wissens nicht. Was ist mit dem Menschenkot am Windrad, mit schönen weißbraunen Tempotüchern daneben? Den Essenresten, die aufs Feld gekippt werden, den gebrauchten Taschentüchern am Wegesrand die sicherlich nicht von den Hunden stammen, den zerschlagenen Bier und Sektflaschen usw. usw.? Hierüber habe ich noch keinen Kommentar gelesen, was hier jedoch keine Entschuldigung sein soll.

    Es wird immer Ignoranten geben, die wenn sie angesprochen werden ünverschämt und uneinsichtig reagieren, doch sind bestimmt nicht alle Hundbesitzer so. Wäre auch mal schön, wenn sich die Verfasser der Texte auch mal direkt mit den Hundebesitzern auseinander setzten würden und nicht mit versteinerten Gesichtern, ohne zu Grüßen an uns vorbeigehen.
    Hier im Internet ist es ja so schön anonym und einfach über alles unangenehme herzuziehen, Doch wird sich so wahrscheinlich nichts ändern.

    Ich freue mich auf weitere Kommentare.

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  5. geitelde schreibt:

    Hallo Stiddien46,
    herzlichen Dank zunächst für das Statement! Ich freue mich sehr auch über andere Meinungen!

    Es kommt darauf an, was Sie unter „freier Natur“ verstehen. Und mir ist auch bekannt, daß bspw. Nacktschnecken – wie die Spanische Wegschnecke – sich über Hundekot hermachen. So ganz genau habe ich das nicht erforscht, das ist ja auch nicht meine Aufgabe (ob sie es nur in Notzeiten oder generell tun) Das kann man u.a. beim NABU nachlesen:

    http://niedersachsen.nabu.de/tiereundpflanzen/schnecken/wissenswertes/07187.html

    Doch wie auch immer, auf Feldwegen, auf Waldwegen, wo ja rein theoretisch der Hundehalter selbst in seine Häufchen treten könnte, ist das, wie Sie ja selbst auch schreiben, ganz und gar unangebracht. Bestenfalls sehr eng am Rand, doch auch da treten gern Kinder hinein. Keine schöne Sache, jede Woche Kinderschuhe von Hundekot befreien zu müssen!
    Es dauert – darüber hinaus – auch ein paar Tage, bis so ein Haufen von den Wegschnecken beseitigt ist! Das wurde schon beobachtet. So schnell sind Schnecken auch, was das betrifft, leider nicht.

    Im Wald, weiter abseits von den Waldwegen hätte ich nichts dagegen. Irgendwohin müssen die Tiere ja schließlich absetzen. Jedenfalls die, deren Kot nicht im Beutel mitgenommen wird. – Jedoch auf Feldern wird es nicht gern gesehen. Das hat verschiedene gewichtige Gründe, und ich habe das im Beitrag oben auch verlinkt

    http://www.topagrar.com/foto_video/Schild-gegen-Hundekot-auf-Weiden-2009-203750.html

    Haustiere, die ganz anders ernährt und gehalten werden, als Wildtiere, sondern damit auch andere Mikroorganismen mit dem Kot ab und so etwas gehört auf ein Feld zur menschlichen Nahrungserzeugung meines Erachtens nicht! Außerdem haben Wildtiere oft ein bestimmtes Verhalten und setzen ihren Kot bei weitem nicht ziel- und planlos irgendwo in der Gegend ab. Diese Tiere brauchen ganz bestimmte Plätze, von denen aus sie freie Sicht ins Umland haben, bei diesem Vorgang, der sie ja angreifbar macht. Das gezüchtete, domestizierte Tier wird diesen Instinkt kaum noch haben.

    Und frischer Kot auf den Feldern ist auch ähnlich wie die Sache mit der Gülle als Dünger.
    Gülle oder Jauche, wie man früher sagte, muß erst verkompostiert werden, erst dann werden Würmer, Wurmeier, Krankheitserreger, abgetötet! Es ist im Grunde unverantwortlich, Gülle im Rohzustand auf Felder zu bringen! Wie man das heute praktiziert. Von daher müssen wir uns nicht wundern, wenn es letztendlich zu schweren Erkrankungen kommen kann bei disponierten Personen, von denen es heute doch schon relativ viele zu geben scheint.

    Kinder, auch Erwachsene hatten früher, als Jauche pur auf Gemüsebeete ausgebracht wurde, häufig sehr unter Maden-Würmern zu leiden – ich schrieb in folgendem Beitrag dazu

    https://geitelde.wordpress.com/2012/03/09/kontaminierte-felder/

    Es soll schließlich keine Schikane sein sondern dem Wohlbefinden aller, aber natürlich auch einem friedlichen Miteinander dienen!

    Die Entsorgung der Beutel ist freilich ein Problem, und dieser ganze Umstand mit dem Hundekot würde mich persönlich auch davon abhalten, mir überhaupt einen Hund anzuschaffen! Obwohl ich sonst ein großer Hundefreund bin! – Von daher kann ich Sie gut verstehen. Auch ich hätte keine Lust, eine, wenn auch dichte Metall- oder Plastikkapsel mit Fäkalien gefüllt kilometerweit mit mir herumzuschleppen, sehe jedoch auch die Schwierigkeit, Müllbehälter bis weit in die Ländereien hinein aufzustellen. Allzu häufig werden ja Sitzbänke und Ähnliches durch unverständige Zeitgenossen verwüstet. Andererseits – haben Sie schon recht und für gewisse Dinge ist das Geld vorhanden, für anderes eben nicht.

    Pferde, gut daß Sie das auch ansprechen! Bislang sind mir kaum Pferde“äpfel“ im Geitelder Umfeld begegnet – es gibt aber auch vergleichbar viel weniger Pferde als Hunde, die sich in freier Flur aufhalten. In früheren Zeiten hat man solche Pferdeäpfel mit einer langen Zange aufgesammelt. Meist taten diese Arbeit Kinder, die sich damit ein kleines Taschengeld verdienten. Heute will das wohl niemand mehr.

    Andererseits sollte man auch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, wie ich das an anderer Stelle zu diesem Thema schon geschrieben habe. Denn wenn wir nur danach schauen, was Andere tun oder unterlassen in anderen Bereichen (wie Glasscherben o.ä.), wird sich nie etwas zum Positiven verändern. Nichtsdestotrotz sind die angesprochenen Dinge ebenso unschön!

    Und das muß ich hier einmal mit Deutlichkeit sagen – hier in Geitelde zumindest ist mir noch kein unverschämter Hundebesitzer begegnet! Ganz im Gegenteil sind alle sehr freundlich und umgänglich, leinen manches Mal ihre Hunde sogar unaufgefordert an, wenn man mit dem Rad vorbeifährt, obwohl sie nicht drum gebeten wurden. Wobei es schon erschreckend sein kann bzw. sogar zu Unfällen kommen kann, durch überraschend heranspringende übermütige Hunde. Aber hier gilt wie bei allem anderen: Wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es auch heraus. Obgleich es diese Zeitgenossen durchaus gibt (ich habe solche in anderen Stadtteilen durchaus schon getroffen), die selbst bei freundlicher Ansprache biestig reagieren und auf ihrem „Recht“ beharren, ihr Hund wäre ein Tier und das könne überall hinmachen … was soll man dazu dann noch sagen??

    Herzlichen Dank für Ihr Statement und ich würde mir auch wünschen, daß sich noch mehr, ob Hundehalter oder Kotgegner, auch Landwirte und andere Leute, hier zu Worte melden.

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    • Hellen Küfer schreibt:

      Na , so wie sie hier ihr Statement abgeben besitzen Sie keinen Hund oder sonstige Haustiere.
      Wer zerstört die Umwelt, nehmen den Tieren ihre Lebensgrundlage, die Luft, die Erde, das gesamte Erdreich, die Meere, sind es die Tiere?
      Nein, nur der Mensch macht alles kaputt !!!!!!!!
      Was sich in Jahr Millionen entwickelt hat zerstören wir ohne skrupel innerhalb weniger Jahrzehnte. Wo soll denn das hinführen. Nach mir die Sinnflut ?????
      Hier in unserem idyllischen Burgwedel gibt es z.B. keine Stiglitze mehr. Hier ist kein Platz mehr Rebhühner und Gimpel.
      Die Menschen werden älter aber auch immer kränker. Alt werden heisst aber nicht gleich krank werden.
      Studien haben bewiesen, Kinder vom Bauernhof sind
      sehr viel gesünder als andere Kinder. Was sagt uns das?
      Das hat überhaupt nichts damit zu tun das Hunde ihre Haufen auch auf die Grünstreifen im Wald machen. Kinder müssen sich im Wald auch daran halten und auf dem Waldweg bleiben und nicht querfeldein rennen.
      Wir wollen es ja nicht übertreiben das Hunde im Wald demnächst noch auf ein WC gehen müssen. Wo kommen wir denn dahin.
      Erst alles zu betonieren und dann sagen im Wald darf Waldi
      aber auch nicht sein Geschäft erledigen weil mir das nicht passt. Der Mensch will und muss ja überall und immer hin latschen wie es ihm gefällt.
      Unser Nachbar hat Finken und Rotkehlchen immer aus seinen Bäumen, Büschen und Hecken gejagt weil sie ja auf die Äste machen könnten und die Bäume davon krank werden.
      Ich habe Ihm geraten nach Hannover in einen Bunker zu ziehen.
      Er hat nicht mehr in die Hände geklatscht.
      Wenn ich einen Hundehaufen sehe mache ich einen Bogen darum. Und sage mir nur da hat mal wieder Einer nicht aufgepasst.
      Es wichtigeres im Leben.
      Das bekommen Menschen erst dann zu spüren wenn Sie eine schlimme Nachricht ereilt.
      Dann ist alles andere unwichtig. Dann wird ihnen bewusst was wirklich zählt im Leben.
      Es wird bestimmt kein Hundehaufen sein.
      P.s. Ich hatte schon mit 12 Jahren meinen eigenen Hund in Kleinburgwedel. Bin rechtzeitig mit raus gegangen.
      Hätte meine Hunde nie auf einen Gehweg machen lassen.
      Ich wollte ja keine Hundehasser herauf beschwören.
      Denken Sie daran, der Mensch ist es, der alles zertstört. Die Luft, das Wasser, die Meere.
      Ohne uns wäre die Welt in all ihrer Schönheit noch erhalten.
      MfG Hellen Küfer

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      • geitelde schreibt:

        @ Hellen Küfer
        Sollte ich mich angesprochen fühlen, da das aus Ihrem Kommentar leider nicht eindeutig hervorgeht … möchte ich Sie an meinen obigen Beitrag erinnern! Und sich das dazugehörige Bild durch den Kopf gehen zu lassen!
        In keiner Weise geht es hierbei um die globale Umweltproblematik als solche, sondern um ein gutes Miteinander und dazu gehört eindeutig nicht, Kot auf Gehwegen und an Waldrändern, da wo der Mensch hineintreten kann, abzusetzen!

        Denn Sie haben es bestimmt auch nicht gern, in Kothaufen zu treten und ihre Schuhe oder Hosenränder davon regelmäßig reinigen zu müssen!
        Wir verbitten uns das, in den – vermeidbaren! – Dreck Anderer zu treten und danach unsere Schuhe in besonderer Weise aufwändig reinigen zu müssen. Gern würden wir diese Reinigung den Verursachern kostenpflichtig überlassen! Oder anders gefragt, wären Sie begeistert, wenn ein Autofahrer voll in eine riesige Pfütze fährt und Sie von oben bis unten mit morastigem Wasser bespritzt?

        Und wie oben schon angeführt – wollte ich einmal sehen, wenn Menschen ihre Hinterlassenschaften überall absetzen würden, z.B. vor die Haustüren und in die Vorgärten ihrer Nachbarn! Na daaa wäre aber was los!!! Ich glaube kaum, daß Sie das gern hätten!

        Wie schon gesagt, ging es im Wald darum, die Hunde ihren Kot nicht dort absetzen zu lassen, WO MENSCHEN HINTRETEN – wenn Sie aufmerksam gelesen hätten, wäre Ihnen mein folgender Satz weiter oben kaum entgangen!

        Im Wald, weiter abseits von den Waldwegen hätte ich nichts dagegen. Irgendwohin müssen die Tiere ja schließlich absetzen.

        Und auf Feldern, die der Nahrungsmittelproduktion dienen, gibt es nun mal stichhaltige Gründe, warum dort Hundekot gänzlich unerwünscht ist! Diese habe ich weiter oben verlinkt. Hier gern auch noch einmal – infomieren Sie sich gern bei den entsprechenden Stellen persönlich.

        http://www.topagrar.com/foto_video/Schild-gegen-Hundekot-auf-Weiden-2009-203750.html

        Wir wünschen uns keinesfalls die hygienischen Zustände des Mittelalters zurück! Mit all den daraus resultierenden Krankheiten!

        Und wenn Sie immer einen Bogen um Hundehaufen machen können, auch keine Kinder haben, die alle 3 Tage mit vollgeschissenen Schuhen heimkommen, weil die Wege und nahen Ränder voll davon sind, können Sie von Gück sagen! Denn besonders im Winter hat “Herrchen” oft keine Lust, weite Wege mit seinem Liebling zwecks Geschäftes zu nehmen – so bleibt der kurze Weg vor die Haustür am besten im Dunkeln (damit es niemand mitbekommt) … mit den auf dem obigen Bild sichtbaren Folgen!

        Die Umweltproblematik steht noch auf einem GANZ ANDEREN Blatt und daran wird weder eine Welt MIT noch OHNE Hunde etwas ändern! Der Mensch als Großverbraucher, die allgemeine Gier des Menschen, ist endlos und hierin liegt der Kern allen Übels. Zurückfahren läßt sich das Ganze wohl leider kaum, denn wer bspw. verzichtet heute schon freiwillig auf sein Auto? Als eines zahlreicher Beispiele. Viele können es auch gar nicht, wenn sie außerhalb leben und wegen der Arbeitsmobilität flexibel sein müssen. Auch die Bahn ist da leider nicht die Lösung. Kleines Beispiel aus jüngster Zeit – wer kann sich so etwas heute noch leisten?

        http://www.paz-online.de/Peiner-Land/Stadt-Peine/Deutliche-Kritik-an-der-Westfalenbahn

        Also nichts für ungut – doch die Umweltproblematik mit dem Hundeproblem in einen Topf zu werfen, halte ich für etwas weit daneben gegriffen! Schließlich ging es mir hier nicht um die Hunde als solche, die nichts dafür können, sondern gezielt um ihre Halter, also gerade die Menschen, die sie hier selbst so kritisieren und zu deren Spezies Sie jedoch auch wie auch ich mich zählen dürfen! Menschen, die schließlich für ihr Tier verantwortlich sind und dafür sorgen müssen, daß andere dadurch nicht belästigt (Kot!) werden oder zu Schaden kommen.

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  6. stiddien46 schreibt:

    Hallo Geitelde,
    sorry ich wollte nicht Sie persönlich, sonder den ganzen Ort und alle Verfasser der Texte ansprechen. Trotzdem Danke für diesen ausführlichen Beitrag und die Links. Danke auch dafür, dass nicht alle Hundehalter über einen Kamm geschert werden.

    Sicherlich ist es richtig, dass sich im Sommer und Herbst Kinder um die Apfelbäume tummeln, wenn die Äpfel wachsen. Jedoch tritt hier nicht jedes Kind automatisch in eine Tretmine. Die meisten Hundebesitzer achten schon darauf, wo ihre Tiere hinmachen. Und am oder auf dem Feld, wobei auf dem Feld hier auch der Feldrand gemeint ist, an dem eh kein Satgut ausgesäht wird, habe ich noch keine Kinder spielen gesehen. Ich habe mich schon mit einem Bauern oben am Windrad unterhalten, der gerade eine Pause eingelegt hatte. Dieser meinte, dass gegen Hunde auf dem Feld zwar nicht schön jedoch auch nicht soviel einzuwenden ist, schlimmer sei nur, dass die Halter öfters hinterherlaufen und so mehr Schaden anrichten wie die Tiere selbst. Daher sollte auch darauf geachtet werden, dass Kinder eben nicht auf dem Feld rumtollen. Dafür gibt es wieder Spielwiesen, Sportplätze, Spielstraßen und Spielplätze, wo Hunde eben nicht Haufen hinterlassen dürfen.

    Ebenfalls darf mein Hund auch nicht auf Weiden der Landwirtschaft, die zu futterzweckwen von den Tieren genutzt werden. Diese sind dann ja auch deutlich für JEDEN sichtbar an der Einzäunung zu erkennen. Jedenfalls in unserer Region, im Gebirge sieht es hier schon wieder anders aus.

    Wie denm auch sei, es gibt bestimmt noch viele Orte die von diesem Problem betroffen sind, nicht nur Timmerlah, Stiddien, Geitelde oder Braunschweig und es wird sicher noch ein langer Weg zu einer hundekotfreien Zone sein. Doch bin ich der Meinung, wenn wir anfangen wollen, sollte die Stadt auch auf Wanderwegen, Wäldern und an Feldern Entsorgungsmöglichkeiten schaffen. Jede 1-2 Km eine Aluminium Box, wie im Link zu sehen, sind von den Kosten mehr als angemessen und würden glaube ich alle zufrieden stellen. Es gibt auch sicherlich viel Verwüstungen und mutwillige Zerstörungen der Anlagen und Bänke, die mir in dieser Region auch zu selten sind, doch da müssen wir alle an allen Mitmenschen appelieren, fremdes Eigentum zu respektieren und das muss auch den Kindern und Jugendlichen wieder mehr vermittelt werden.

    http://www.robidog.de/de/Produkte/index.php

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  7. geitelde schreibt:

    Hallo,
    das mag sein, wir haben mit unseren Kindern da jedoch ganz andere Erfahrungen gemacht! Sie kamen ständig mit Hundedreck an den Hacken heim!
    Daß Kinder nicht auf Felder laufen, versteht sich von selbst. Ob sie sich immer dran halten, ist eine ganz andere Sache. Wir waren ja alle mal Kind! Und wir werden wohl die Freiheiten der Kinder kaum wegen Hunden noch mehr beschneiden wollen!!!
    Der Unterschied zwischen Hund und Kind besteht eben nun mal auch darin, daß man den Hund an der Leine führen kann, ein Kind jedoch nicht.

    Es geht speziell bei Hundekot auch um Keime, die der Mensch damit aufnimmt. Denn der Hund ist Fleisch- und teilweise sogar Aasfresser. Rehe sind jedoch Vegetarier. Von daher ist deren Kot nicht mit dem eines Hundes zu vergleichen, der eine völlig andere Keimzusammensetzung hat. Diese pathogenen Keime sind für den Menschen schädlich! In der Natur reguliert sich vieles von selbst, jedoch der Hund ist kein natürliches Wesen mehr in dem Sinne sondern domestiziert. Schon deshalb kann man kaum Hunde mit Rehen oder anderen Wildtieren vergleichen.

    Wie u.a. in folgendem Dokument ersichtlich

    http://www.aba-fachverband.org/fileadmin/user_upload_2008/recht/TD_09_5Aufl_Hundekot_IN.pdf

    kann Hundekot neben Coli- und Proteus die Erreger von Gasbrand, Wundstarrkrampf (Tetanus) sowie auch Salmonellen und Eitererreger (Staphylokokken und Streptokokken) enthalten. Letztere können zu schweren, sogar lebensbedrohlichen Erkrankungen führen! Besonders Kinder erkennen die Gefahr oft nicht. Und es wäre ja nun nicht im Sinne der Schöpfung, künftig alle Kinder an die Leine zu nehmen, damit Hunde machen können, was/wo sie wollen!

    Man kann es drehen und wenden wie man will und auch den Kot der Tiere aus der freien Natur heranziehen (wie von Reh, Marder, Kaninchen, Musen, Tauben etc. etc.) – dennoch ist es einfach eine Tatsache, daß es verhältnismäßig viele Hunde gibt, die täglich mehrfach ausgeführt werden und dementsprechend viel Kot hinterlassen. So schnell wie immer neuer abgesetzt wird, kann dieser von natürlichen Organismen nicht beseitigt werden.

    Und wir müssen ja nun nicht absichtlich in mittelalterliche Zustände zurückfallen. Die Hygiene hat man nicht umsonst entdeckt! Und der Mensch als intelligentestes Tier sollte zumindest alles, was unhygienisch ist, schlichtweg vermeiden.

    Gut finde ich die Lösung, wo Hausbesitzer ihren Hund in eine eigens hergerichtete Ecke ihres eigenen Grundstücks sein Geschäft absetzen lassen! Wer ein Haus mit Garten sein eigen nennt, für den dürfte dies doch kein Problem darstellen! So ist auch die Entsorgung ein Leichtes in der Mülltonne oder ins Klo!

    Eine Art Katzenklo für Hunde also. Dann muß der Hund es nicht auf dem anschließenden Spaziergang tun. Ansonsten wären Pampers für Hunde vielleicht auch eine Lösung – warum eigentlich nur für läufige Hündinnen? Zumal selbst unsere Menschen-Kinder nicht in die Stadt oder Natur machen sollen, warum denn dann eigentlich Hunde?

    http://www.gutefrage.net/frage/pampers-fuer-laeufige-huendinnen

    So schön diese Aluminium-Boxen auch sind, so glaube ich dennoch kaum, daß solche weiträumig in der Landschaft aufgestellt werden. Schließlich bräuchte es auch dafür wieder Personal, Fahrzeuge etc., um diese Boxen dann regelmäßig zu entleeren. Und wer sollte diese Arbeit dann tun?

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  8. stiddien46 schreibt:

    Hallo Geitelde,
    nun haben wir ja doch eine muntere Diskussion entfacht. Leider nur zu zweit. Schade, dass sich hier nicht mehr Betroffene zu Wort melden, natürlich von beiden Seiten.

    Das Urteil des düsseldorfer Gerichtes ist völlig in Ordnung, denn wie ich weiter oben schon geschrieben habe ist es ein unding Hundekot (nochmal etwas auführlicher) auf Straßen, Spielstraßen, Einfahrten des Nachbarn, Sport- und Spielwiesen bzw. Plätzen, wobei ich hier sagen muss, dass mein Hund niemals auf Spielplätzen sein Geschäft erledigen darf und ich auch, schon wegen der spielenden Kinder wo es geht Spielplätze vermeide, in Dörfern, Städten, Parkanlagen öffentlichen Badeseen usw. zu hinterlassen.

    Wir wollen auch keine Menschen mit Hunden vergleichen! Auch mit dem Kind an der Leine haben sie etwas überreagiert. Ich war auch Kind wie auch mein Sohn und meine Frau, wir alle leben heute immer noch Gesund (auch dies wissen ja wir nicht unbedingt, da wir nicht wissen was wir essen, trinken oder welchen Schadstoffen wir noch ausgesetzt sind). Und meine Frau sowie mein Sohn und ich sind häufig genug ich Tretminen getreten und noch nicht an Säuchenkrankheiten erkrankt. Wie die Gutachter im verfahren in Düsseldorf auch festgestellt haben ES KANN Erreger geben KANN muss jedoch nicht zwangsweise so sein. Mein Hund bekommt eine ausgewogene Ernährung (monatlich gut 70 €) und ich will schon bald sagen, was der zu sich nimmt ist bestimmt besser als wir Menschen teilweise verzehren. Sicherlich sind auch Zuckerrüben beim Ernten interessant oder auch Äpfel dir runterfallen sowie mal ein Stück eines Haufen seines Artgenossen, doch dieses eher seltener. Auch werden die meisten (leider nicht alle) Tiere, gepflegt regelmäßig untersucht, geimpft und entwurmt. Auch wir Menschen sollten immer ausreichend gegen Tetanus geimpft sein, und das nicht nur wegen der Hunde! Denn Wundstarrkrampf gibt es auch durch andere Einflüsse.

    Und es ist auch in einer Studie festgestellt worden, dass Kinder, die in der Landwirtschaft, Höfen und auf dem Land aufwachsen (wo sie häufiger mit Bakterien und Dreck in Berührung kommen) wesentlich weniger an Hautkramkheiten sowie Allergien erkranken wie Kinder die steril in der Großstadt aufwachsen. Nun können Sie wieder sagen, dass liegt eher an den Abgasen der Stadt und an anderen Gesundheitlichen einflüssen und schon drehen wir uns wieder im Kreis.

    Ist auch nun die Frage, ob Felder, Äcker, Wälder usw. rechtlich als öffentliche Plätze oder öffentlicher Raum betrachtet werden?

    http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentlicher_Raum

    Wer soll nun die Abfallentsorgung der Hundestationen übernehmen? Wie Sie schon sagten gibt es eine verhältnismäßig große Anzahl von Hunden in der Stadt, dann kann man sich auch ausrechnen Hund mal 120,00 Euro, der zweite und kostet zusätzlich noch mal 144,00 Euro, wohlbemerkt zusätzlich. Da kommt dann ein nettes Sümmchen zusammen! Und es gibt schon am alten Westbahnhof das städtische Amt für Grünanlagen, die ausreiched Fahrzeuge ud Anhänger besitzen um auch diese Aufgaben zu übernehmen, die in den öffentlichen Grünanlagen und Parks ja auch schon ausgeführt werden. Hier muss ja nicht täglich entsorgt werden, hängt wieder davon ab wie viele Stationen aufgestellt würden und Stationen bräuchten ja auch nur rund um Wohngebiete aufgestellt werden, denn im Elm oder Harz fällt Hundkot nun wirklich nicht mehr auf. Selbst wenn man dafür ein oder auch fünf Mitarbeiter einstellen müsste ist hier wieder was Positives entstanden nähmlich ein oder fünf weniger Arbeitslose, wovon viele gerne im öffentlichen Dienst arbeiten würden. Im übrigen würde sogar ich diese Arbeit annehmen (müsste dann jedoch so bezahlt werden wie mein jetziger)! Also dieses Argument lasse ich so nicht einfach gelten.

    Ich hoffe Sie können geauso entspannt meine Kommentare lesen und verarbeiten wie ich auch Ihre entspannt und interessiert verfolge. Ich möchte jetzt jedoch erst einmal abwarten, ob sich nicht mehr Leute aus unserer Gegend an dieser Diskussion beteiligen möchten. Wie gesagt aber Leute beider Fraktionen. Wäre sonst etwas einseitig!

    Am Ende noch Frohe Ostergrüße!

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  9. geitelde schreibt:

    Hallo stiddien46,

    ja, es wäre wünschenswert, wenn auch Andere sich hier mit ihren Ansichten beteiligen würden!
    Nur so viel noch dazu:
    Wir finden es – unabhängig vom gesundheitlichen Aspekt – auch total eklig, für andere die Sch….. von unseren Schuhen beseitigen zu müssen! Das ist einfach eine Zumutung!!!

    Wer mit Kot, Gülle etc. umgehen mag und muß, wie Landwirte bspw., soll es tun, dies aber anderen nicht zumuten!

    Die Abwurfboxen hielte auch ich für wünschenswert! Doch wie das von Seiten der Stadt in Bezug auf die Hundesteuer gesehen wird??

    Es wäre also wirklich sehr wünschenswert, wenn sich Andere, am besten auch solche Entscheidungsträger, zu der Thematik hier einmal zu Worte melden würden! Das kann ja in diesem Falle anonym geschehen!

    Herzliche Grüße

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  10. Pingback: Aufruf zur Hunde-Diskussion! | Geitelde

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